Osteoporose (Knochenschwund) ist eine Stoffwechselerkrankung der Knochen. Durch den Abbau von Knochenmasse verlieren diese an Stabilität. Schmerzhafte Knochenbrüche sind daher häufige Folge einer Osteoporose.

Frauen leiden häufiger an Osteoporose als Männer: Etwas sieben Prozent der Frauen nach den Wechseljahren im Alter von 55 Jahren und 19% der 80-Jährigen sind von Knochenschwund betroffen. Insgesamt rechnen Experten in Deutschland mit bis zu etwa 7,8 Millionen Osteoporose-Patienten. Mehr als 130.000 Bundesbürger erleiden pro Jahr einen Oberschenkelhalsbruch und Wirbelbrüche infolge von Osteoporose. Diese Brüche führen nach mehrjährigem Krankheitsverlauf dazu, dass einige der Osteoporose-Patienten auf Hilfe im Alltag angewiesen sind.

Bestehen bereits Knochenbrüche, ist eine Behandlung der Osteoporose sehr schwierig. Umso wichtiger ist die Vorbeugung des Knochenschwunds.